Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven ist die Tochter von Senator Manfred Johannes Ulmer. Sie ist verheiratet mit dem Investmentbanker Mario Ohoven und ist Mutter von vier Kindern.

Ute-Henriette Ohoven ist seit über 20 Jahren humanitär tätig.

Sie ist u.a. maßgeblich im Kampf gegen die Krebserkrankung von Kindern beteiligt. Durch ihre Mithilfe entstand das erste Knochenmark-spendenregister in Deutschland.
Durch dieses Engagement wurde die UNESCO auf sie aufmerksam und berief sie 1992 zur Botschafterin des Guten Willens.

Bereits zwei Jahre später ernannte sie der UNESCO Generaldirektor zur weltweit einzigen Sonderbotschafterin. In dieser Eigenschaft verantwortet sie die Aktion "UNESCO - Bildung für Kinder in Not".

Diese leistet in 316 Projekten in 87 Staaten durch Schul- und Berufsausbildung Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder und Jugendliche in Kriegs- und Krisenregionen.

Am 3. Juni 2002 wurde Ute-Henriette Ohoven zur Präsidentin des KURATORIUM ZNS gewählt. In dieser Funktion tritt sie die Nachfolge von Hannelore Kohl an. Das Kuratorium ZNS hilft schwerst Hirn- und Nervengeschädigten.

Es ist das Prinzip von Ute-Henriette Ohoven, sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen, bevor Sie Hilfsaktionen für die betroffenen Regionen einleitet. Deshalb reist sie zu den Kindern in den Slums. Danach überzeugt sie sich persönlich vom Fortgang der Projekte.

Um möglichst effektiv und kostensparend zu arbeiten, setzt "UNESCO - Bildung für Kinder in Not" in der Regel auf die Zusammenarbeit mit erprobten lokalen Partnern und erfahrenen Nicht-Regierungs-Organisationen.

Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven wurde von einem führenden deutschen Printmagazin zu den 100 einflussreichsten Frauen Europas gewählt. Es wurden ihr die Picasso Medaille in Gold der UNESCO, der höchste Orden der Republik Senegal, das Bundesverdienstkreuz sowie der Verdienstorden des Landes NRW verliehen. Ute-Henriette Ohoven ist auch Generalkonsulin der Republik Senegal und Ehrenbürgerin von Belo Horizonte, Brasilien.

Für ihr weltweites Engagement hat ihr eine der anerkanntesten Universitäten Brasiliens, die "Pontificia Universidade Catolica de Minas Gerais“, im September 2002 die Würde eines Ehrendoktors verliehen.

 
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